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Versicherungsschaden: Schnelle Hilfe im Schadensfall

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Schlank werden ohne Diät

Frau im Supermarkt: Fertiggericht oder selber kochen?

Christiane Fux, Medizinredakteurin

Diäten machen dick und unzufrieden

Viele Diäten machen nicht schlank, sondern dick und unzufrieden. Sie stehen für Kasteiung und Verzicht. Je radikaler und einseitiger sie sind, desto schlimmer. Irgendwann hätten viele Abnehmwillige lieber Pommes auf dem Teller als Salat zu mümmeln. Wer sich jetzt aufs lang entbehrte Lieblingsessen stürzt, bekommt den berüchtigten Jo-Jo-Effekt zu spüren: Der auf Sparflamme gehaltene Körper speicherte die heißhungrig vertilgten Dickmacher noch eifriger als zuvor. Die Pfunde sind schnell wieder auf den Hüften, manchmal sogar noch mehr als vor der Diät.

Ein gesunder Lebensstil ist das A und O

Wer schlank werden und es vor allem bleiben will, muss auf einen gesunden Lebensstil statt Wunderkuren setzen. Leicht gesagt, schwer getan. Denn Menschen sind Gewohnheitstiere, die jahrzehntelang eingefleischte Ess- und Lebensgewohnheiten nicht so einfach ablegen können. Morgens ins Büro zu radeln, statt bequem im Auto vorzufahren, ist eine echte Herausforderung, zumindest am Anfang.

Ernährung - keine Verbote

Entscheidend für das Durchhalten des neuen Lebensstils ist, dass Ihr umgekrempeltes Leben tatsächlich zu Ihnen passt. Wichtig ist, dass der Genuss erhalten bleibt, sonst gelingt die Umstellung nicht. Wer etwa kein Müsli mag, sollte sich keine Haferflocken und Körner zum Frühstück verordnen.

Ob süß oder herzhaft: Suchen Sie nach leichteren Alternativen für Ihre Vorlieben, zum Beispiel Putenschinken statt Salami oder Marmelade statt Nuss-Nugat-Creme. Wenn Sie sich ein Leben ohne Currywurst nicht vorstellen können, gönnen Sie sich ab und zu eine. Verzichten Sie am besten auf Pommes und Mayonnaise, so sparen Sie sich mehr als die Hälfte der Kalorien.

Wichtig ist: Kein Lebensmittel ist verboten, Sie sollten nur den Konsum der ungesunden Dickmacher einschränken. Das gilt von Pralinen bis zum Bier.

Fast Food - die besten Alternativen

  • 1. Fast Food - die besten Alternativen: Kein Fast Food heute! Fällt Ihnen dieser Vorsatz auch oft schwer? Wie Sie Pommes, Mayonnaise und Pizza durch gesündere, aber auch schmackhafte Alternativen ersetzen, lesen Sie hier!
  • 2. Lieber aus dem Ofen: Pommes aus der Fritteuse sind in Öl getränkte Kartoffelstäbchen. Fettärmer sind Backofenfritten - wenn nicht zusätzlich Fett zugegeben wurde.
  • 3. Immer nur Mayo? Zu Pommes, Grillwurst & Co. muss es nicht immer Mayonnaise sein. Weniger Fett steckt in Ketchup oder Barbecue-Sauce. Diese werden noch gesünder, wenn Sie sie selbst zubereiten.
  • 4. Gemüse statt Salami: Die Deutschen lieben Pizza mit Salami. Eine fettärmere Variante ist Gemüsepizza – sofern der Belag nicht aus in Öl eingelegtem Gemüse besteht.
  • 5. Beilage ohne Fett: Kartoffelsalat mit Mayonnaise liefert ordentlich viel Fett. Eine alternative Sättigungsbeilage mit weniger Fett ist ein ganz normales Brötchen.
  • 6. Gegrillt ist besser: Anstelle eines im Öl ausgebackenen panierten Schnitzels bietet sich ein gegrilltes Schnitzel an – oder Sie entfernen die mit Fett vollgesogene Panade und essen nur das Fleisch.
  • 7. Chips-Alternative: Als Snack vor dem Fernseher sind Chips beliebt. Wer auf seine Linie achten will, sollte aber lieber zu Salzbrezeln oder Popcorn (ohne Butter) greifen.
  • 8. Lecker, aber fettig: Croissants zum Frühstück sind wunderbar knusprig – und reich an Fett. Eine gesündere Alternative ist ein Hörnchen aus Hefeteig oder ein Rosinenbrötchen.
  • 9. Süße Auswahl: Den Heißhunger auf Süßes kann man statt mit Schokolade zur Abwechslung auch mal mit Gummibärchen stillen. Noch gesünder sind Trockenfrüchte wie Rosinen, Datteln oder Aprikosen.
  • 10. Sahnige Sünde: Sahnepudding ist sehr gehaltvoll – sowohl im Hinblick auf die Kalorien als auch auf den Fettanteil. Für einen leichteren Nachtisch sollten Sie Götterspeise oder Rote Grütze wählen.
  • 11. Eis aus Früchten: Sahneeis ist cremiger Genuss pur – dank des reichlich enthaltenen Milchfetts. Weniger Kalorien schleckt man mit der gleichen Menge Fruchteis oder Sorbet.

Bewegung - tanzen Sie!

Tanzsportverein: Beine eines Tanzpaars

Versuchen Sie auch, mehr Bewegung in Ihren Alltag zu bringen. Vielleicht haben Sie Spaß am Tanzen, wenn Sie kein Fan des Joggens sind? Um herauszufinden, was Ihnen liegt, hilft manchmal auch ein Rückblick in die Kindheit: Vielleicht waren Sie in jungen Jahren eine Wasserratte und können sich jetzt fürs Schwimmen erwärmen? Oder Sie sind gerne gelaufen und entscheiden sich heute fürs Nordic Walking?

Wichtig ist, dass Sie Ihr Trainingsprogramm regelmäßig absolvieren - mindestens dreimal wöchentlich eine Stunde. Am besten ist natürlich tägliche Bewegung. Und das schaffen Sie nur, wenn Ihnen die Sportart auch wirklich gefällt.

Stressmanagement

Neben der Ernährung und Bewegung ist Stressmanagement die dritte wichtige Säule für ein gesundes Gleichgewicht. Denn die Psyche spielt eine entscheidende Rolle dabei, was und wie viel ein Mensch isst. Stress ist ein wahrer Hungertreiber. Die Stresshormone im Blut verstärken den Hunger und vor allem die Lust auf kohlenhydrathaltige Mahlzeiten. Viele Menschen nehmen daher zu, wenn sie unter Strom stehen.

Hinzu kommt, dass Stress Menschen die Nachtruhe raubt. Und das kann dick machen: Zahlreiche Studien belegen, dass Schlafmangel mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht einhergeht. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, gleichzeitig steigt der Spiegel des Hungerhormons Grehlin.

Gut fürs Gemüt und gegen Stress ist auch regelmäßige Bewegung: Sport senkt den Spiegel der Stresshormone im Blut und erhellt die Stimmung.

Betreiben Sie außerdem gezieltes Stressmanagement: Sagen Sie beispielsweise dem Stresstreiber Perfektionismus adé oder lernen Sie, Nein zu sagen und Aufgaben an andere zu delegieren.

Auch das Erlernen von Entspannungstechniken kann hilfreich sein. Dazu gehören zum Beispiel Progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training. Das gilt nicht nur für Menschen, die abnehmen wollen, sondern für alle, die der Alltagsstress plagt.

Motivation

Ob Ernährung, Sportprogramm oder Yoga-Stunde: Es dauert drei bis sechs Monate, bis sich ihr neuer Lebensstil verfestigt hat und selbstverständlicher Teil ihres Alltags geworden ist. Hier ist Durchhaltevermögen gefragt. Sie brauchen vor allem eines: viel Motivation. Dazu müssen Sie zunächst genau wissen, warum Sie abnehmen wollen.

Die erste entscheidende Frage ist: Sind Sie wirklich zu dick? Einen Hinweis darauf liefert der Body-Mass-Index (BMI). Erst ab einem Wert von 25 beginnt medizinisch gesehen das Übergewicht. Liegen Sie deutlich darunter, stellen Sie sich die kritische Frage, ob Sie den Kampf gegen die Pfunde tatsächlich aufnehmen wollen oder ob Ihnen nicht vielmehr ein zweifelhaftes Schönheitsideal die Freude am eigenen Körper verdirbt. Einen Luxuskörper wie Halle Berry oder David Beckham haben ohnehin die wenigsten.

Eine solche Figur muss man sich hart erarbeiten, wenigen ist sie in die Wiege gelegt. Setzen Sie sich realistische Ziele, denn Enttäuschungen untergraben die Motivation dauerhaft. Die meisten fühlen sich schon mit ein paar Kilos weniger deutlich wohler.

Ungünstig ist auch, wenn die Diät-Idee von anderen kommt - von Kollegen, dem eigenen Partner oder der Busenfreundin. Die notwendige Motivation können Sie nur entwickeln, wenn Ihnen selbst die Sache am Herzen liegt.

Wenn Ihr Wunsch abzunehmen realistisch und ehrlich ist, können Sie einiges dafür tun, um Ihre Motivation zu stärken. Suchen Sie sich einen Diätverbündeten, um durchzuhalten. Malen Sie sich lebhaft aus, wie gut Sie sich fühlen werden, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Belohnen Sie sich bei Etappensiegen, zum Beispiel mit einem schicken Kleidungsstück.

Durchhänger sind keine Katastrophe

Sie haben ein paar Tage lang viel mehr gegessen als Sie wollten? Kein Grund, Ihren Vorsatz aufzugeben und frustriert wieder in die alten Gewohnheiten zu verfallen. Machen Sie sich klar, wie viel Sie schon erreicht haben, und wie viel besser sie sich vielleicht schon fühlen.

Überhaupt ist wichtig, dass das Abnehmen nicht immer im Zentrum Ihres Denkens steht. Ein gesunder Lebensstil hat viel mehr positive Effekte als die schmelzenden Pfunde allein: Sie sind fitter, energiegeladener, besser gelaunt - und das macht zusätzlich attraktiv.

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